Niederpöllnitz – ein Dorf feiert Geburtstag

750 Jahre Niederpöllnitz wurden von 680 Mitwirkenden in
10 Bildern zur Schau gestellt.
• Die Weiße Frau und unser Wahrzeichen, der Turm
• Die Herren von Pöllnitz und Ritter
• Der 30-jährige Krieg
• Handwerk und Gewerbe bis in die 1960er Jahre
• Unsere Nachbarn
• Weltkriege und Vertreibung
• Landwirtschaft in Niederpöllnitz
• Entwicklung zur Agrar- und Industriegemeinde bis 1990
• Unsere Vereine
• Heutige Betriebe und Gewerbetreibende

Ein herzliches Dankeschön gebührt allen, die mit ihren Ideen, mit handwerklichem Geschick originelle Festwagen und Beiträge gestalteten. Groß und Klein, Alt und Jung kamen, so auch Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Egelsbach, um zu schauen, zu staunen und bis tief in die Nacht zu feiern. Ohne fleißige Helfer wäre das alles nicht möglich gewesen. Der Heimatverein mit 41 Mitgliedern hatte 6 Arbeitsgruppen gebildet, die fast 2 Jahre lang mit der Vorbereitung der 750-Jahrfeier beschäftigt waren. Ideen wurden gesammelt, in Archiven gestöbert, Sponsoren und Helfer angesprochen und vieles mehr. In dieser Zeit zeigte sich zwischen der Dorfbevölkerung und allen Vereinen ein neuer, guter Zusammenhalt, den es auch zukünftig zu pflegen gilt. Viele Einwohner beteiligten sich an der Verschönerung unseres Dorfes. Liebevoll gestaltete Vorgärten luden zum Verweilen ein. Eine Jury ermittelte die Sieger des Wettbewerbs um den schönsten Vorgarten.

Schon am Freitag und Sonnabend war viel los im festlich geschmückten Niederpöllnitz, Bauern- und Mittelaltermarkt, Ritterspektakel, Händler und Kinderbelustigung zogen viele Besucher an. Ein Magnet waren auch die Ausstellungen in der Halle der Agrar e.G. und der ehemaligen Bank. Der Andrang in der Heimatstube konnte kaum bewältigt werden. Alle Exponate waren liebevoll gestaltet und wurden anschaulich präsentiert. Viel Anklang fanden auch alle kulturellen Darbietungen, egal ob Posaunenchor oder Spielmannszug. Das Festzelt platzte aus allen Nähten, als Schüler der Regelschule Auma, Kinder unserer KITA Regenbogen, die Tanzgruppe Kess aus Zeulenroda, der Männerchor Niederpöllnitz e.V. und die Waldspitzbuben ihre Programme aufführten. Unser Dank gilt allen Mitwirkenden. Viele Gäste konnten bei Kaffee und Kuchen im Saal des Kultur-und Vereinshauses das Konzert des Orchesters Da Capo erleben.

Für das leibliche Wohl war an allen Tagen gut gesorgt. Verkaufsstände boten ihre Waren an. Hähnchen, Roster, Mutzbraten, Ochse am Spieß, Fettbemme, Fischsemmel oder geräucherten Forelle gehörten zu ihrem Repertoire. Eis und Zuckerwatte durften natürlich für die Kleinen nicht fehlen. Kaffee und Kuchen ließ man sich am Nachmittag schmecken. Dank allen fleißigen Frauen, die über 100 Kuchen gebacken haben. Daraus wurden 1600 Kuchenportionen bereitgestellt und verkauft. Böllerschüsse des Schützenvereines Triptis und das Einholen der Niederpöllnitzer Fahne beendeten offiziell die Festtage, doch die Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich hielt noch viele Sportbegeisterte im Saal zum Public Viewing fest. Solch ein Fest kann ohne finanzielle Mittel nicht gestaltet werden. Doch wir fanden viele Sponsoren und Bürger, die uns mit Geld- und Sachspenden unterstützten. Erfolgreich war unsere Aktion 750 Cent für 750 Jahre Niederpöllnitz, an der sich mehr als 140 Bürger mit zum Teil viel mehr als 750 Cent beteiligten. Danke, danke, danke ... Zum Gelingen trugen auch die Musiker des SV Klengel-Serba 09, des Triebeser Fanfarenzuges e.V. und der Schalmeienkapelle Langenwetzendorf bei. Danken möchten wir auch unserer FFW, dem Verein Freunde des Kultur- und Vereinshauses, den Sportfrauen und der Ortsgruppe der Volkssolidarität Niederpöllnitz. Ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen. Hervorheben möchten wir die besondere Einsatzfreude von Bernd Nippert, Ehrhard Müller, Franziska und Manfred Görges, Rene Meuche, Marco Kloucek und Matthias Müller. Dank auch an Harald Scheibe, der 3 Kleinbusse als Shuttles zur Verfügung stellte, und Peter Dietz, dessen Fahrzeug wir eine ganze Woche nutzen konnten. Sollten wir beim Dank jemanden vergessen haben, bitten wir um Nachsicht.
Wir denken, dass wir als Niederpöllnitzer gute Gastgeber waren.